"Fleisch bringt's" ist das Motto der Fleischindustrie.
Leider belegen wissenschaftlichen Studien der letzten zwanzig Jahre das Gegenteil:

Tatsächlich enthält Fleisch hochwertige Formen von Proteinen, Vitaminen, Eisen, etc. Doch ist ein Nahrungsmittel gesund, sobald es Nährstoffe enthält? Was außer Nährstoffen enthält Fleisch noch? Aus ernährungsphysiologischer Sicht hat Fleisch viele Nachteile, so kann es kaum als gesund eingestuft werden. Und gerade diese Nachteile sind beim Fleisch unübersehbar.

Vegetarier, dies belegen inzwischen auch diverse Studien, sind gesünder als Fleischesser und leben verhältnismäßig länger.


Eine kurze ORF-Dokumentation über dieses Thema.

Genauere Informationen – Konsequenzen/Wirkung des Fleisches auf unsere Gesundheit:

Medikamentenrückstände & Antibiotikaresistenz:

Die unhygienischen, naturfremden und für die Tiere stressige Haltungsformen der Massentierhaltung, machen die Verwendung von Medikamenten notwendig, damit sie in den fensterlosen, hermetisch abgeriegelten Tierfabriken möglichst bis hin zum Schlachthof überleben. Die Tiere bekommen nicht nur Medikamente gegen Krankheiten, sondern auch Wachstumsförderer, Hormone, Psychopharmaka, Anabolika und Beruhigungsmittel, die die Fleischesser dann über ihre Nahrung aufnehmen.

Für die Konsumenten von tierischen Produkten kann das zu erheblichen Gesundheitsproblemen führen (z.B. Krebs und Geschwüre, Verhaltensstörungen, Antibiotikaresistenz, Bluthochdruck, Allergien Herz-Kreislauf-Erkrankungen). Immer wieder stoßen Lebensmittelkontrolleure auf erhebliche Rückstände von Medikamenten im Fleisch. Einige Antibiotika gelten daher bereits als wirkungslos für die medizinische Therapie.

Wie kommt es zu Resistenzen?
Einfach gesagt: Antibiotika sind Stoffe, die Bakterien töten. Durch die ständige Einnahme von Antibiotika bei Mensch und Tier werden die Bakterien resistent dagegen. Mehr als die Hälfte der jährlich produzierten Antibiotika wird Nutztieren verabreicht! Sind die Bakterien resistent, können wir dadurch hervorgerufene Krankheiten nicht mehr mit den vorhandenen Mitteln bekämpfen. Besonders gefährlich ist die ständig geringe Einnahme von Antibiotika oder antibiotikaresistenter Bakterien (z.B. in Hühnerfleisch). Dadurch gewöhnen sich körpereigene Bakterien rasch an die ständige Zufuhr von Antibiotika und werden dadurch resistent. Das schwächt unser Immunsystem.

Wer einmal eine Tierzucht gesehen hat versteht, dass so etwas ohne ständige Medikamentenzufuhr unmöglich ist.

Krankheiten:

Welche Krankheiten stehen in direktem Zusammenhang mit Fleischkonsum?

Durch verschiedenste Studien der letzten 20 Jahre ist erwiesen, der Fleischverzehr fördert bestimmte Krankheitserscheinungen: Krebs, Herzkreislauferkrankungen, Cholesterin, Bluthochdruck, Osteoporose (Knochenschwund), Allergien, Asthma, Fettleibigkeit, Hirnschläge, Immunschwäche, Nierenversagen

Krebs:

Krebs ist eine der gefährlichsten Krankheiten unserer Zeit. Jährlich werden Milliarden Euro in die Krebsforschung gesteckt und trotzdem bleibt sie eine Haupttodesursache.
Immer mehr Studien beweisen den direkten Zusammenhang des Fleischkonsums und der Krebserkrankungen. Die Rate der Dickdarmkrebsfälle ist in den Gegenden am größten, in denen der Fleischverzehr am höchsten ist und dort am niedrigsten, wo kein Fleisch gegessen wird. Das Gleiche gilt für Krebserkrankungen der Brust, des Gebärmutterhalses, der Gebärmutter, der Eierstöcke, der Blase, der Prostata und der Lunge. Das Risiko an Lungenkrebs zu erkranken ist für einen Menschen mit hohem Fleischkonsum das gleiche, wie das eines Rauchers!
Bei einer Studie der "PLoS Medicine 2007" wurden etwa eine halbe Million US-Amerikaner getestet. Verglichen wurde jeweils das Fünftel der Studienteilnehmer mit dem höchsten Fleischverzehr mit dem Fünftel mit dem geringsten Konsum. Dabei war der Krebsbefall der Lunge bei hohem Fleischkonsum um 20% erhöht. Auch bei anderen Krebsarten, bei Pankreas und der Leber war die Rate um 43 und 60% erhöht.

Eine andere Untersuchung an mehr als 400.000 Menschen in neun europäischen Ländern unter der Leitung der Cambridge Universität offenbart ebenso: Bei den Liebhabern pflanzlicher Kost war das Risiko an Darmkrebs zu erkranken um 40% geringer, als bei den Probanden, die sich vorwiegend von Fleisch und Wurst ernährten.

Über die Gründe sind sich viele Wissenschaftler noch uneinig, andere jedoch bieten klare Lösungen: „Tierische Eiweiße stellen das primäre Karzinogen (Krebserregende Substanz) in Fleisch und Milchprodukten dar, selbst bei normalem Fleischverzehr.“ (Zit. Dr. T. Colin Campell/Epidemiologe)

Worüber sich auch immer sämtliche Wissenschaftler unserer Zeit im Unklaren sind, eine Tatsache bleibt bestehen, mehrfach  und glasklar erwiesen: Fleischkonsum fördert Krebs und zwar radikal! Glücklicherweise kann man das Risiko leicht senken, indem man langsam und gewissenhaft auf eine vegetarische Ernährung umsteigt. So sagt die WHO (Weltgesundheitsorganisation): Bis zu 40% aller Krebserkrankungen wären durch eine vegetarische Ernährung vermeidbar!

Weitere gefährliche Krankheitsbilder, die im direkten Zusammenhang mit Fleischkonsum stehen:

Herzkreiskauferkrankungen, Bluthochdruck, Osteoporose (Knochenschwund), Allergien, Asthma, Diabetes, Hirnschläge, Immunschwäche, Nierenversagen

Die Ernährung der Menschen seit 1950 spielt eine Hauptrolle in der radikalen Zunahme der Herz-Kreislauf Erkrankungen, die im Jahre 2000 knapp ein Drittel aller Todesfälle in den Industrieländern (der 1. Welt)  ausmachten. Ähnlich verhält es sich mit Fettleibigkeit, Diabetes und rund 20% aller Krebsarten, wie vorhin schon detailliert ausgeführt.

Tierische Fette verstopfen die Arterien, was zu Herz- und Schlaganfällen führt. Eine vegetarische Ernährung kann 97 Prozent der Koronarverschlüsse verhindern. Eine Studie an über 25.000 Personen im Alter über 21 zeigte, dass Vegetarier ein weitaus niedrigeres Risiko tragen, an Diabetes zu erkranken. Eine Studie in Südafrika fand nicht einen einzigen Fall von rheumatöser Arthritis in einer Gemeinde  von 800 Menschen, die weder Fleisch noch Milch Produkte zu sich nahmen. Eine Studie der Michigan State University aus dem Jahre 1983 besagt, dass männliche Vegetarier im Alter von 65 Jahren einen durchschnittlichen, messbaren Knochenschwund von 3% aufwiesen, männliche Fleischesser einen Wert von 18%.

Die Gründe sind nicht nur zuviel tierische Eiweiße, sondern auch immer größer werdende landwirtschaftliche Rückstände an Medikamenten, Chemikalien, Antibiotika und Hormonen. Außerdem enthält Fleisch eine hohe Konzentration an Harnsäure, die eine ähnliche Wirkung wie Nikotin und Koffein hat! Vor allem verschafft diese ein dauerndes Verlangen nach mehr!

Als kurze Zusammenfassung all dieser schockierenden Fakten, möchten wir euch bitten, kurz darüber nachzudenken, ob man es wirklich als richtig ansehen kann, Fleisch zu essen, wenn es uns offensichtlich so schadet. Man versucht Krankheiten durch Medikamente entgegenzuwirken, die man durch eine – wie es scheint – passende fleischlose Ernährung gar nicht bekommen würde. Warum also ist es so undenkbar für viele Menschen Fleisch aus ihrer Ernährung zu streichen, wenn sie sich selbst damit gesund halten, andere Lebewesen schützen und den Klimawandel weniger fördern, als wenn sie mit einem Auto fahren.

Kann der Grund „Weil es mir einfach schmeckt und ich es einfach essen will!“ denn wirklich alles sein?

Quellennachweis:
http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/krebs/
http://www.naturklinik.com/de/publikationen/2004/fleisch-essen-macht-krank.php
http://www.llg.at/webzeitung/artikel_52.html