Konsequenzen unserer Ernährung:

Fleischessen geht Hand in Hand mit der Massentierhaltung. Woher kommt der Käsekrainer, die Leberkäsesemmel, der Döner, das Fleisch im Restaurant, die Schinkenfleckerln, der Schinken im Weckerl, die Eier in Keksen oder fertigen Kuchen etc. ? Die Antwort ist leider eindeutig.
98% des Fleisches stammt aus der Massentierhaltung!

Wir wollen eigentlich nicht zu viele grauenvolle Dinge schreiben. Tatsachen können wir allerdings nicht beschönigen. Deshalb halten wir uns kurz:

Unser tägliches Fleisch kommt von gequälten, verstümmelten und mit Medikamenten vollgestopften Tierkindern, die ihr Leben lange kein Tageslicht kennen. Schweine, Rinder und Kälber sperrt man zu hunderten in fensterlose, hermetisch abgeriegelte Dunkel- und Dämmerlichtställe, weit weg von der übrigen Bevölkerung (wegen des stechenden Gestanks und der Luft-und Wasserverschmutzung). Nur zur Fütterungszeit werden die Ställe meist zweimal täglich 20 Minuten lang hell beleuchtet. Die Jungtiere werden unter lebensverachtenden Bedingungen, auf engstem Raum in Boxen oder Käfige gesperrt. Sie leben so eingeengt, dass sie sich nicht umdrehen können und in ihren eigenen Exkrementen liegen müssen. (Ähnliches gilt auch für Milchkühe!) Die giftigen Ammoniakdämpfe ihrer eigenen Gülle, verätzen ihre Augen und Atemwege und führen zu blutigen, eitrigen und extrem schmerzhaften Verätzungen an Gelenken und Haut bis tief hinein ins Muskelfleisch. Weil die Tiere beim Ein- und Aussteigen in die Masstiertransporter panische Angst haben, verwirrt sind und erstmals vom Sonnenlicht geblendet werden, prügelt man sie hinauf- bzw. hinunter oder zwingt sie mit Elektroschocks sich zu bewegen. Kleine Tiere wirft und quetscht man einfach wie Gegenstände in viel zu kleine Stapelboxen. Hierbei gibt es keinen Unterschied ob es nun Bio-Tiere sind oder nicht. Im Schlachthof betäubt man die schreienden Tiere durch einen Bolzenschuss in den Kopf, oder durch Elektroschocks. Es ist äußerst fraglich, ob die gängigen Betäubungen die Tiere überhaupt betäuben oder nur halb tötetn, denn die Tiere zucken und zappeln noch, wenn sie von den Metzgern zum Ausbluten aufgeschnitten werden. ...unser tägliches Fleisch kommt leider nicht von einem schönen Biobauernhof...

Hühner sind so gezüchtet, dass sie immer Hunger haben. Deshalb haben sie auch ca. 17-23 Stunden Licht am Tag um permanent zu fressen. Masthühner haben noch weniger Platz als Legebatteriehennen (d.h. weniger Platz als eine A4 Seite!). Sie werden im Alter von 6-8 Wochen geschlachtet (Lebenserwartung in der Natur bis zu 20 Jahre!!).
Alle Schlachttiere sind, im Vergleich zu iherer natürlichen Lebenserwartung, leider noch im Kindesalter.

- Trägt man Verantwortung als Konsument?

Die Wirtschaft wird von Angebot und Nachfrage bestimmt. Die Nachfrage bestimmt der Konsument durch sein Kaufverhalten. Kauft man Fleisch bei Würstelständen, Dönerbuden, Restaurants, im Supermarkt, etc. fördert man die grausamen Praktiken der Massentierhaltung. Wieso? Weil die Nachfrage danach steigt, wenn man es kauft. Der Käufer finanziert die das was hinter verschlossenen Türen ununterbrochen passiert. Alle "normalen" Fleischprodukte vom Würstelstand bis zum Gourmetresaurant stammen aus die Massentierhaltung! Darum hat der Konsument solch eine große Verantwortung. Es ist in Wirklichkeit ganz einfach, hunderte Tiere zu retten und Gewalt zu verhindern....

Warum hat der Fleischverzehr nachgewiesene Konsequenzen?

Die derzeitige Fleischproduktion ist auf „optimale Leistung der Tiere“ ausgerichtet. Das bedeutet, dass die Tiere auf engem Raum, in kurzer Zeit, möglichst groß und dick werden sollen, um sie so rasch als möglich zu schlachten. Dies erreicht man über spezielle Züchtungen, Dunkel oder Dämmerlichtställe ohne Bewegungsfreiheit für die Tiere, Kraftfutter, Medikamente (Antibiotika, Betablocker, Psychpharmaka, Hormone…) und Verstümmelungen (Schnabelkürzungen, kupieren der Schwänze bei Schweinen und Schafen,  enthornen von Rindern, Kastration männlicher Ferkel, abzwicken der Schneidezähne bei Schweinen) – alles ohne Betäubung! Das sind die gängigen Methoden in der Fleischproduktion.

Die Konsumenten sind großteils gegen diese gnadenlos, kaltblütigen Misshandlungen der Tiere. Trotz allem sind die Fleischkäufer aber der ausschlaggebende Grund dieser alltäglichen Grausamkeiten. Die ständig steigende Nachfrage nach Fleisch und die Profitgier der Großkonzerne und der Politik, bringen die Tiere in diese entsetzliche Situation.

Viele Menschen wissen gar nicht, wie die Tiere gelitten haben die auf ihrem Teller liegen. Wir wollen keine grausamen Bilder zeigen, denn Tiere sind wundervolle, einzigartige Lebewesen. Wer ein Haustier hat, kann das sicher bestätigen. Jedes Tier hat seine eigene Individualität und einen speziellen Charakter. Beinahe alle Tiere sind verspielt, manche sind frech, andere sind einfach nur verschmust und liebesbedürftig, ja sogar Tiere mit Humor kann man treffen. Unser vorrangiges Ziel ist es aufzuzeigen, wie wertvoll und wichtig es (besonders heutzutage) ist, unsere Mitgeschöpfe zu beschützen und warum.

Was sind nun die Konsequenzen des Fleischkonsums?

Die Konsequenzen des Fleischkonsums betreffen die Umwelt und den Klimawandel, die weltweit steigende Zahl an hungernden Menschen, unsere Gesundheit und letzen Endes somit uns selbst.

Gerade in den Zeiten des Klimawandels, des Artensterbens, des Welthungers und der ständig wachsenden Krebsraten, sollten wir uns Gedanken über die Auswirkungen unserer Ernährung machen. Es ist kaum zu glauben: Um die Umwelt zu schützen ist es weitaus wichtiger, sich genau zu überlegen, was man isst, als weniger mit dem Auto zu fahren. Es ist ethisch wichtig, schwächer Lebewesen zu beschützen und auf seine eigene Gesundheit zu achten – wie auf die seiner Mitgeschöpfe!

Genauere Informationen findet ihr in den jeweiligen Unterpunkten:

Und nicht zu vergessen unser LIEBLINGS PUNKT: Tiere sind wundervolle Lebewesen. Hier findet ihr liebe, spannende und ergreifende Tiergeschichten und  Herz erwärmende Bilder. Vielleicht ist diese Seite für den ein oder anderen von euch eine Anregung, selbst Vegetarier und somit auch Tierschützer zu werden.