Tiere sind wundervolle Lebewesen

Wir haben hier einige Tiergeschichten ausgesucht, die das Herz berühren. Denn wenn man es zulässt, berühren Tiere immer unser Herz. Sie leben, sie lieben, sie leiden und suchen Schutz wie wir auch. Und wir, als sogenannte „intelligente und überlegene“ Spezies, sind in der Lage, diesen Schutz zu bieten. Wir haben immer die Wahl, die Augen nicht vor Problemen zu verschließen und Stärke zu zeigen, indem wir schwächere Wesen beschützen. Und Tiere sind es wert, denn: Tiere sind wundervolle Lebewesen!

Die „Tamworth-Schweine“

Im Jahre 1998  in Großbritannien flohen zwei Schweine von einem Lastwagen, der sie zum Schlachthof befördern sollte. Sie gruben einen Gang unter einem Zaun, schwammen durch einen Fluss, bahnten sich einen Weg durch das Dickicht und versteckten sich. Diese Flucht brachte den zwei Ausreißern soviel öffentliche Sympathie ein, dass sie fortan das „Tamworth-Duo“ genannt wurden. Sogar der Schlachter bekam Respekt vor ihnen: „In diesem Geschäft kann man sich zwar keine Sentimentalität erlauben, aber ich wünsche ihnen viel Glück. Ich denke, sie waren klüger, als wir. Als sie mich erspähten, machten sie sich auf der Stelle davon, so schnell die Beine sie trugen.“

Aufgrund dieses Vorfalls wurde einigen Leuten – man glaubt es kaum – zum ersten Mal bewusst, dass ein Schwein nicht sterben will. Es gab viele hunderte Angebote, das Duo für den Rest seines Lebens an einem sicheren Ort unterzubringen. Heute befinden sich die beiden in einem Tierreservat, wo sie nie mehr vor dem Schlachthof Angst haben müssen.

(Aus dem Buch „Wovon Schafe träumen“ von Jeffrey Masson)

Schwein adoptiert Babyhunde:

klick hier


Schildkröte füttert Fische

In einem Frühjahr besuchte Frau Lenzinger-Conradi ein Schmetterlingshaus auf der Insel Mainau. In einem romantisch angelegten kleinen Teich beobachtete sie eine Schildkröte, die etwas kleiner war, als die anderen. Sie kletterte immer wieder über das Holzfloß, das am leicht ansteigenden Ufer angelehnt war. Am Ufer suchte sie hin und her und kroch dann wieder auf das Floß, wo bei ihrem Anblick immer ein Schwarm kleiner Fische angeschwommen kam.Frau Lenzinger-Conradi konnte sich dieses Verhalten nicht erklären, bis sie feststellte, dass die Schildkröte am Ufer ausgestreute Futterkrümel in ihrem Mäulchen mitnahm und tatsächlich die kleinen Fische fütterte. Noch sechs Mal wiederholte die Schildkröte diesen Vorgang, bis alle Krümelchen weg waren.

Dazu von Frau Lenzinger-Conradi: „Wir werden noch sehr viel über die Tiere lernen müssen, um sie wirklich zu verstehen. Dann erst werden Menschen begreifen, welches Leid wir den Tieren antun!“

(Aus: Tierschutz aktuell 4/2006)

Junge Ente füttert Fische:
zum ansehen hier klicken


Das blinde Kälbchen und der zärtliche Schafsbock

Der Autor Jeffrey Masson besuchte auf seine Reise durch den Mittleren Westen der Vereinigten Staaten  Mary Hurt. Durch sie erfuhr er, wie auch Schafe zu anderen Tieren enge Bindungen aufbauen.

Mary Hurt hatte eine Kuh namens Whisper (Flüstern), denn wenn diese muhte, klang es wie ein flüstern. Whisper war blind zur Welt gekommen. Als der Nachbar, auf dessen Feld sie geboren wurde, sie einfach liegen lassen wollte, damit sie alleine stirbt, trug Corey, Mary Hurts zwanzigjähriger Sohn sie fast einen Kilometer weit durch den Regen zum eigenen Hof.

Zur allgemeinen Verblüffung fand „Rammo“ ein zweijähriger männlicher Schafsbock Gefallen an ihr. Schafsböcke sind oft Einzelgänger und Rammo war ein besonders „harter Bursche“. Es schien äußerst unwahrscheinlich, dass er sich mit dem blinden Mitglied einer anderen Tierart überhaupt befassen würde. Doch genau das tat er. Mary erzählte, er hatte irgendwie das Gefühl, sie beschützen zu müssen. Den ganzen Tag über graste er neben ihr, führte sie über das Feld und achtete darauf, dass sie nicht an Zäune oder Pfähle stieß. Whisper war eine extrem zärtliche Kuh, die es liebte bei Kindern zu stehen, wenn sie Volleyball spielten, und oft versuchte sie am Spiel teilzunehmen. Whisper wurde vier Jahre alt und starb 1996 an einer Virusinfektion. Rammo trauerte lange um sie, verharrte neben ihrem toten Körper und stieß unablässig Klagelaute aus.

(Aus dem Buch „Wovon Schafe träumen“ von Jeffrey Masson)


Liebe kennt keine Grenzen!

Raben-Katzen-Freundschaft

klick hier

Hunde-Enten-Freundschaft

klick hier


Löwe Christian

klick hier

Eisbären spielen mit Huskys
klick hier


All diese wahren Geschichten von besonderen Tieren zeigen, dass alle Wesen nach einem suchen: Nach Liebe. Egal, ob diese Liebe von einem Menschen oder einem Tier kommt,  sie wirkt immer Wunder und heilt unsere „seelischen Wunden“. Es braucht nicht viel, um die Welt ein Stückchen zum Besseren zu wenden. Nur ein bisschen Verständnis und ein offenes Herz.

Wer eine Geschichte über ein besonderes Tier erzählen kann, die er selbst erlebt hat, ist herzlich dazu eingeladen, uns seine Geschichte zu schicken. Wir würden uns sehr darüber freuen und stellen sie gerne auf unsere Webpage!

(email: pro-ahimsa@gmx.at)

Buchempfehlungen:

Hier wollen wir euch noch ein paar Bücher ans Herz legen, die uns besonders gut gefallen haben:

„Wovon Schafe träumen“ von Jeffrey Masson

„Umdenken mit Herz“ von Michael Aufhauser

„Unsere Tiere – Botschafter der Liebe“ von Gertraud Radke

„The Birth of the Spoon Revolution“ von Reka Richter 

(auch online: http://www.birth.spoonrevolution.com/)